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Qualitätsmanagement - Kneipp-KITA-Zwergenland-Flatow

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Qualitätsmanagement

Pädagogische Konzeption

Das „Kommunale Netzwerk für Qualitätsmanagement in der Kindertagesbetreuung“ – KomNet


1. Mitglieder
Seit dem 1. August 2007 haben sich sieben Kommunen zusammengeschlossen, um gemeinsam mit ihren Kindertagesstätten und dem Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung e.V. in Vehlefanz ein Qualitätsmanagement für die Kindertagesbetreuung zu entwickeln. Die Gründungskommunen sind neben der Stadt Kremmen Eisenhüttenstadt, Hennigsdorf, Neuruppin, Oberkrämer, Oranienburg und Teltow.
Seit 2009 haben sich weitere Kommunen angeschlossen. Diese sind (Stand März 2009): Hohen Neuendorf, Nauen, Friesack und Ketzin
Insgesamt sind im KomNet bislang etwa 10.000 Kinder, 950 Erzieherinnen und 98 Kindertagesstätten in 11 Kommunen miteinander „vernetzt“.

2. Grundsätzliches
Mit dem Qualitätsmanagement im KomNet …
… werden Prozesse der Betreuung und Bildung in den Einrichtungen optimiert und die Kundenorientierung betont.
… wird der Qualitäts- und Servicegedanke in die Kommunen und Einrichtungen hereingetragen und fest verankert.
… wird die Aufgeschlossenheit der Einrichtungen und Kommunen dokumentiert und Qualität sichtbar gemacht.

      3. Qualitätsförderung und Qualitätsfeststellung in unserer Einrichtung
3.1 Zur Qualitätsförderung zählen:
Bedarfsanalysen zur Qualitätsentwicklung(4 Tage pro Jahr) und wissenschaftlicher Service: Dazu steht ein kontinuierlicher wissenschaftlicher Beratungs- und Recherchedienst zur Verfügung. Weiterentwicklung durch die Ergebnisse der Qualitätsfeststellungsverfahren (z.B. Optimierung der Zusammenarbeit mit den Familien durch das Ideen- und Beschwerdemanagement, Weiterentwicklung der Zusammenarbeit im Team durch das Verfahren der Selbstevaluation).

3.2. Zur Qualitätsfeststellung zählen:

Das Methodensystem zur Qualitätsfeststellung im KomNet


Kundenorientierte Messung  (Kundensicht)


Externe Beobachtung
Dabei handelt es sich um eine kriterien-geleitete Einschätzung externer Beobachter von pädagogischen Fachkräften in Interaktionssituationen.

Kinderbefragung
Mit einer spielbasierten, computergestützen und standardisierten Befragung werden die Kinder danach gefragt, wie sie ihre Kita, ihre Erzieherin und die Interaktion mit den anderen Kindern wahrnehmen.  

Elternbefragung
In einer schriftlichen anonymen Befragung werden die Eltern zur Zufriedenheit mit der Organisation der Kita, den pädagogischen Angeboten, der Zusammenarbeit mit dem Kita-Team und mit der Sicherheit befragt. Zusätzlich haben die Eltern durch offene Einträge die Möglichkeit, besondere Wünsche bzw. Kritik an die Einrichtung weiterzuleiten.


Ideen- und Beschwerdemanagement
Das Ideen- und Beschwerdemanagement umfasst die Planung, Durchführung und Kontrolle aller Maßnahmen im Zusammenhang mit Ideen und Beschwerden.


Einrichtungsorientierte Messung      (Einrichtungssicht)

Verfahren zur Selbstevaluation
Die pädagogischen Fachkräfte schätzen Interaktionsqualitäten und fachlich-didaktische Qualitäten ein, indem sie ihr Idealbild mit dem Selbstbild und einem Fremdbild (interne Supervision) vergleichen, Konsequenzen daraus ziehen und Maßnahmen planen.

Mitarbeiterbefragung und betriebliches Vorschlagwesen
Anhand einer schriftlichen Befragung der pädagogischen Fachkräfte wird die Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen sowie der Zusammenarbeit mit der Leitung, den Eltern, dem Team, den Kooperationspartnern und dem Träger eingeschätzt. Ein Leitfadeninterview zwischen Träger und Leitung findet dazu jährlich einmal statt.

4.  Die Zertifizierung im KomNet
Nachdem die Methoden zur Qualitätsfeststellung durchgeführt wurden, erhält unsere Einrichtung einen Ergebnisbericht mit einem Stärken-Schwächen-Profil sowie Empfehlungen und Begleitung zur Optimierung der pädagogischen Arbeit in den einzelnen Bereichen.
Die Ergebnisse der Elternbefragung, der Kinderbefragung, der externen Beobachtung und der Mitarbeiterbefragung werden im Vergleich zu allen anderen Einrichtungen, die sich im KomNet beteiligen, dargestellt.
Den Eltern werden die Ergebnisse zugänglich gemacht, um den Qualitätsmanagementprozess transparent zu gestalten.
Über die Standards zur Verleihung des Gütesiegels ist der Diskussionsprozess derzeit (Stand März 2009) noch im Gange.


 
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